Vom Wildtier zum Haustier

 

 

Wilde Truthühner

 

 

Wildputer, Quelle: English Wikipedia, Urheber: Dimur
Wildputer, Quelle: English Wikipedia, Urheber: Dimur
Wildputen im Zoo Hannover, Foto: Bastian, Zooschule
Wildputen im Zoo Hannover, Foto: Bastian, Zooschule

 

Das Truthuhn (Meleagris gallopavo) und das viel seltenere Pfauentruthuhn (Meleagris ocellata) gehören als Unterart zur Gattung der Fasanenartigen und sind in Nord- und Mittelamerika beheimatet. Unsere Puten stammen von den Truthühnern, von denen der Hahn zehn Kilogramm und die Henne etwa die Hälfte auf die Waage bringen, und die damit die größten, überwiegend am Boden lebenden Hühnervögel Amerikas sind. Vom Südrad Kanadas, über die USA und Mexiko bis nach Belize und Guatemala erstreckt sich ihr Lebensraum. Sie bevorzugen Wälder mit großen Lichtungen, aber auch genügend dichtes Unterholz, das den in lockeren Verbänden lebenden Wildtruthühnern tagsüber Schutz bietet. Die Nacht verbringen sie auf den Bäumen.

Wildpute mit Küken, Quelle: Wikipedia Turkis 2, Urheber: Kevin Cole
Wildpute mit Küken, Quelle: Wikipedia Turkis 2, Urheber: Kevin Cole

Zur Balzzeit beeindrucken die stolzen Hähne Rad schlagend und Gefieder spreizend mit aufgeblasenem Halssack, kräftig kollernd in synchronen Gruppen die Hennen, die nur der ranghöchste Hahn begatten darf. In eine geschützte Bodenmulde legt die Henne acht bis fünfzehn cremefarbene Eier mit braunen Tupfen, bebrütet sie 28 Tage und führt anschließend sehr aufmerksam ihre Küken, die von vielen Räubern bedroht werden. Die Jungen leben die ersten fünf Wochen nur von Insekten, und wechseln dann zu den Fressgewohnheiten der Alttiere, zu Samen, Beeren, Nüssen im Sommer und Wurzeln und Baumknospen im Winter.

 

Relativ selten: Pfauentruthühner, Foto: WPA Deutschland
Relativ selten: Pfauentruthühner, Foto: WPA Deutschland

 

Für die indianische Urbevölkerung waren die Millionen von Truthühnern neben dem Weißwedelhirsch der wichtigste Fleischlieferant. Sie hatten sie längst domestiziert, als die Spanier nach Mexiko kamen und die ersten Wildputen mit nach Europa brachten. Aber auch die Federn dienten den Indianen zur Herstellung von Schmuck, Kleidung und für ihre befiederten Pfeile. Truthühner werden wegen ihres mageren Fleisches nach wie vor geschätzt, in Amerika kommt am Thanksgiving Day traditionell ein Truthahn auf den Tisch. (ls)

 

Mehr INFO: Wildputen Wikipedia

Der Puter steht für die Motivation der „ARGE Rassegeflügel – Vielfalt bewahren“. Er „zeigt Gesicht“, deutlich und unverkennbar, er „meldet sich zu Wort“, lautstark und energisch, und er „schreitet voran“, kraftvoll und unbeirrt! Es ist also Zeit, dass wir uns auf dieser Seite auch mit den eindrucksvollen Puten beschäftigen. Beginnen wollen wir mit einer allgemeinen Betrachtung, Auszüge aus einem Artikel des ÖKZ-Redakteurs Erich Koller in der Jänner-Ausgabe 2013. Für Information und Betreuung zuständig: www.sv-puten-perlhuhn.de

 

 

Tanzendes Grossgeflügel

 

Ausdruck in Erregung
Ausdruck in Erregung

 

 

 

Geschichtlich wurden sie schon bei Ausgrabungen in Mexiko erkannt. Auf Tongefäßen der Mogollan-Kultur, etwa zwischen 1050 und 1200 n. Chr. wurden wilde Truthühner gezeigt. Eindeutig sieht man Brusthaarbüschel und Stirnzapfen. Danach sind die Truthühner von den Seefahrern, z. B. Christus Columbus, bei der Entdeckung Amerikas mit entdeckt worden. Da Christus Columbus dachte, er sei in Indien angekommen, nannte man die Ureinwohner „Indianer“. Ihre Truthühner wurden so auch „Indische Hühner“ genannt. Auch heute noch werden sie „Indian“ bezeichnet. Aber auch „Turkey“ (englisch), „Türkischer Hahn“, „Pockerl“ und letztendlich im Geflügelstandard „Deutsche Pute“.

 

und entspannt, Fotos: Marie-Luise Wagner
und entspannt, Fotos: Marie-Luise Wagner

Man geht davon aus, dass sie um 1550 in westeuropäischen Ländern gezüchtet wurde. Verschiedene Truthühner wurden nach ihren Entdeckern und Landesteilen ab 1758 genannt und in Unterarten eingeteilt. Der erste Truthahnstandard entstand bei der Gründung des Deutschen Sondervereins im Jahr 1908. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren Puten in Europa meist nur auf Gutshöfen, Rittergütern und großen landwirt-schaftlichen Besitzungen anzutreffen

 

Vom Wildtier zum Wirtschaftsgeflügel

 

Schwarze Pute, Foto: Marie-Luise Wagner
Schwarze Pute, Foto: Marie-Luise Wagner

Die Basis der Putenzucht

sind die Wildtruthühner, welche sehr große Hühnervögel mit schlanker Gestalt und relativ hohen Läufen sind. Auffallend ist ihr glanzreiches Gefieder und die nackte rot und blau gefärbte Haut an Kopf und Hals mit Hautfalten und Warzen. Beim Hahn stärker entwickelt ist der zapfenförmige fleischige Auswuchs in der Stirnnähe, welcher bei Erregung anschwellen kann und weit unter den Schnabel absinkt. Ein Büschel aus langen groben Haaren ragt aus dem Brustgefieder heraus. Dieser wird auch Rossschwanz genannt und ist ein Vitalitätsmerkmal. Bei der Balz richtet der Hahn sein Schwanzgefieder auf und spreizt es zu einem Rad. Die Flügel werden zum Boden gestreckt und so beginnt der „Tanz der Putenhähne“. Dies ist eine imposante, kraftvolle Darbietung.

 

Bronze Puter, Foto: Michael von Lüttwitz
Bronze Puter, Foto: Michael von Lüttwitz

So wie bei den Perlhühnern können wir von der Wildform viel für die artgerechte Haltung lernen. So lieben Puten große, gut strukturierte Ausläufe, auch Laubwald, wo sie ausgedehnte Weidespaziergänge machen, viel natürliches Futter aufnehmen und so auch ihren Beschäftigungs- und Bewegungsdrang ausleben können. Da sie ursprünglich aus niederschlagsärmeren Gebieten kommen, brauchen auch unsere Puten stets einen geschützten und zugfreien Stall. Bei einer länger anhaltenden Kälteperiode sollte eine Wärmequelle im Stall sein (womöglich frostfreie Übernachtung). In diesem Zusammenhang ist auch auf eine gute Bodenisolierung zu achten. Diese sollte Kälte und Erdfeuchtigkeit abhalten. Bei der Putenhaltung ist auf Trockenheit und beste Stallhygiene zu achten. Schon in alten Büchern ist nachzulesen, dass Putenküken nicht nass werden dürfen.

Auch eine Gemeinschaftshaltung mit Wassergeflügel ist wegen der ständigen Wasserverschmutzung problematisch. Der Perlhuhnzucht gleich ist auf abwechslungsreiches Futter, Beigaben von Vitaminen und Mineralstoffen sowie genügend Grünfutter zu achten. Wildbiologische Beobachtungen und Studien ergaben, dass auf dem Truthahnspeiseplan 300 verschiedene Kleintierarten und über 350 Pflanzen und Samen stehen.

 

 

Gewichtiges Rassegeflügel!

 

Betrachten wir die große Vielfalt an Rasseausprägungen, die aus Bankivahuhn uns Felsentaube entstanden sind, so erkennen wir bei unseren Puten doch noch sehr deutlich die Wildform, deren ursprüngliche Eigenschaften auch heute noch gut vorhanden sind. So ist die Zucht von Puten relativ einfach und unkompliziert. Schon ein Tretakt genügt, und das gesamte Gelege ist befruchtet. Eine Henne legt ca. dreißig Eier; sie zeichnet sich durch ihren hervorragenden Bruttrieb aus, der auch oft für andere oder für fremde Brutarbeiten genützt wird. Diese Bruteigenschaft muss sie auch haben, denn die Brutdauer beträgt 28 Tage. Puten sind ruhige und fürsorgliche Mütter, und in der Lage mehrmals im Jahr ein Gelege zu erbrüten und die Kücken gut umsorgt groß zuziehen.

 

Tanzender Cröllwitzerhahn, Foto: Jürgen Wagner
Tanzender Cröllwitzerhahn, Foto: Jürgen Wagner

 

Wie schon einleitend erwähntist der Ursprung unserer Deutschen Pute aus verschiedenen Unterarten erzüchtet. So sind auch verschiedene Farbenschläge und Gewichtsklassen entstanden. Die größten und schwersten sind Bronzefarbig, Weiß und Schwarzflügel. Diese sind im Körper lang gestreckt und hoch im Stand. Zur mittleren Gewichtsklasse, die in Körperform und Eleganz zu den großen Farbenschlägen tendiert, zählen Bourbon, Schwarz und Rotflügel und neuerdings entwickelt sich auch der Farbenschlag Cröllwitzer zur mittleren Gewichtsklasse. Zu den leichten Farbenschlägen, dem Landputentyp, gehören Kupfer, Rot, Gelb, Blau und Narragansett. Sie sind im Stand tiefer und im Körper gedrungener.

 

 

 

Puten – ein buntes Volk

 

Foto: Raapke
Foto: Raapke

 

Durch meine Auslandsaufenthalte ist mir aufgefallen, dass die Farbpalette der Puten sehr bunt ist. So gibt es zwei verschiedene Blau, einmal mit Grauton und einmal Himmelblau. Ich habe verschiedene andere Farbenschläge gefunden, so in Belgien Gelbschulter, Rebhuhnfarbig, fahl Weiß, Hermelin. Im Süden Italienische Kastanienputen, in Holland verschiedene amerikanische Putenfarben, die ähnlich den unseren sind, so auch in Frankreich und Italien. In der Slowakischen Republik gibt es Bronzefarbige Puten, weiß gesäumt. Letztere Farbenschläge und Typen sind in Österreich und Deutschland nicht anerkannt. Es gibt also viele Formen, die kaum jemand kennt. Dieser bunten Putenpalette bin ich seit Jahren auf der Spur, und ich habe keine Mühen gescheut, fast alle Farbenschläge auf Bild zu bringen

Foto: SV Puten- u. Perlhuhnzüchter
Foto: SV Puten- u. Perlhuhnzüchter

 

Ich wünsche der Putenzucht eine Renaissance, damit wieder öfter Herden dieser faszinierenden und einzigartigen Hausgeflügelrasse in unserer Landschaft zu sehen sind. Es ist eine große Leistung Puten auf unsere Geflügelausstellungen zu bringen und so einem breiten Publikum vorzustellen. Da braucht es viel Engagement. Putenliebhaber sind begeisterte Geflügelzüchter, sie sollten jede Gelegenheit nutzen, ihre schönen Truthühner in der Öffentlichkeit zu zeigen. Dabei sollten wir alle Möglichkeiten, wie Geflügelgärten, Märkte, Kindergarten- und Schulbesuche sowie Verbindungen zu den Zoos nutzen.  

Erich Koller

 

Für die, die es genau wissen wollen, noch einige Informationen zu den einzelnen Farbenschlägen der Truthühner:

 

Die Schwergewichte

 

Kunstdruckbeilage der Geflügel-Börse
Kunstdruckbeilage der Geflügel-Börse

 

Die Broncefarbigen sind wohl die bekanntesten Puten überhaupt. Sie entsprechen farblich der Wildform und haben einen kräftigen, gut bemuskelten, lang gestreckten Körper. Das Gefieder ist in der Grundfarbe braun bis schwarz und schillert broncefarbig, der Kopf ist unbefiedert, blau und mit vielen Fleischwarzen besetzt, die je nach Erregung von rot bis violett wechseln.

 

Zuchtgruppe Bronceputen bei Paul Bauer, Foto: Erich Koller
Zuchtgruppe Bronceputen bei Paul Bauer, Foto: Erich Koller
Bronceputen
Bronceputen

Bei allen drei schweren Farbvarianten erreichen die Hähne ein Gewicht von 12 bis 15 Kilogramm und sind damit doppelt so schwer wie die Hennen, deren Gewicht mit 6 bis 8 kg angegeben wird. Die Hennen legen 20 bis 50 gelbbräunliche, braun getupfte Eier im Jahr mit einem Eigewicht von ca. 70 Gramm. Sie brüten sehr gut, bei naturnah gehaltenen Gruppen übernimmt auch gern der Hahn das Brutgeschäft. Puten, ganz allgemein sind auch wegen ihres fettarmen, wohlschmeckenden Fleisches sehr beliebt, das vom saftigen, dunklen Keulenfleisch bis zum zarten, deutlich helleren Brustfleisch reicht.                            

Schwarzflügelputer, F.: SV Puten - Perlhühner
Schwarzflügelputer, F.: SV Puten - Perlhühner

                                    

Die Schwarzflügelputenunterscheiden sich durch eine etwas kräftigere Farbe und vor allem durch die schwarzen Schwungfedern von ihren broncefarbigen Vettern. Das kommt ja auch im Namen zum Ausdruck. Puten variieren in der Größe und mehr oder weniger in ihrem Farbbild. In ihrem Verhalten und in ihren Bedürfnissen haben sie noch alle Eigenschaften der Wildform. Wer sich für eine genaue Farbbeschreibung der verschiedenen Unterarten interessiert, dem sei die Internetseite empfohlen:

www.sv-puten-perlhuhn.de .                                                        

                    

Puter weiß, Foto: Michael von Lüttwitz
Puter weiß, Foto: Michael von Lüttwitz

 

 

Die Weißen geniessen farblich na-türlich eine Sonderstellung in der Putenfamilie. Bei Schlachtgeflügel sind weiße Tiere sehr gefragt und weil die weißen Puten auch zu den schweren Rassevertretern gehören, wurden sie zur Ausgangsbasis für die Zucht der Wirtschaftsputen.

 

 

 

Alle Puten haben ein sehr mageres Fleisch, das von ernährungsbewußten Menschen gern gegessen wird. Ihr Schlachtkörper ist deshalb sehr begehrt und wir finden Putenprodukte in jeder gut sortierten Fleischtheke. Dazu sind spezielle Mastputen gezüchtet worden, die in großen Beständen gehalten werden. Kenner schätzen aber natürlich das Fleisch von Puten, die in einem naturnahen Ambiente mit einem breiten Nahrungsangebot und mit viel Bewegung aufgewachsen sind.                                    

 

 

 

Die mittelschweren Arten

Puter schwarz, Foto: Erich Koller
Puter schwarz, Foto: Erich Koller

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Auch die Deutschen Puten in Schwarz imponieren durch ihr einheitlich gefärbtes, samtartig glänzendes Gefieder. Sie führen die mittelschweren Rassen an. So ein Althahn bringt 10 bis 12 kg auf die Waage, während die Hennen mit 6 bis 7 kg ihren Geschlechtsgenossinen in den schweren Arten kaum nachstehen. Es ist also die Größe der Puterarten, die den Unterschied macht. Und die selbstbewussten Hähne nutzen natürlich ihre Größe für ihr Imponierverhalten. 

 

Groß zu sein, hat schon was, sich dann aber auch noch mächtig in die Brust werfen, alle Federn abspreizen und Rad schlagend, kollernd und ruckartig springend die Hennen umtanzend, imponiert natürlich der holden Weiblichkeit. 

 

 

Erkennungsmerkmal der seltener gehaltenen Rotflügel Puten sind die die rostig roten Schwungfedern, die ihren Ursprung in rötlichen Pigmenten im Gefieder haben.

 

 

 Rotflügelputen, Foto: SV Puten und Perlhuhn

 

 

Gelbe Pigmente in Verbindung mit weißen oder stark aufgehellten Federpartien bestimmen das besonders schöne, kontrastreiche Erscheinungsbild der Bourbon Puten. Eine Herde dieser beeindruckend majestätischen Laufvögel, dazwischen vielleicht noch ein paar balzende Hähne, in einem weitläufigen Gelände zu beobachten, ist ein ganz besonderes Vergnügen.

 

 

Bourbonputer, Foto: Erich Koller

 

 

Die Leichtgewichte unter den Puten

 

Kunstdruckbeilage derr Geflügel-Börse
Kunstdruckbeilage derr Geflügel-Börse

 

„Leichtgewichte“ bedeutet, dass die Hähne 7 bis 8 kg wiegen, und die Hennen 4 bis 5 kg. Sie sind sehr elegant und agil und etwas anspruchsloser in der Haltung als ihre schwergewichtige Verwandtschaft.

 

Puten kupferfarbig, Foto: Michael von Lüttwitz
Puten kupferfarbig, Foto: Michael von Lüttwitz

 

Am beliebtesten und bekanntesten sind die Cröllwitzer Puten. Als Heraus-züchter dieser Variante wird  Alfred Beek, Direktor und Begründer der ersten staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Geflügelzucht in Halle-Cröllwitz genannt (Horst Schmidt, „Groß- und Wassergeflügel“).

 

Cröllwitzer, Foto: Bastian, Zooschule Hannover
Cröllwitzer, Foto: Bastian, Zooschule Hannover

 

Pate standen dabei verschiedenfarbige, auch weiße, Ronquieres Truthühner, die 1905 aus Belgien nach Cröllwitz gekommen sind. Die Grundfarbe der Cröllwitzer ist weiß, dunkle bis schwarze Querbänder und Säumungen bewirken die typische, wunderschöne Zeichnung. Diese leichtere Putenart wurde als Mast- und Ausstellungspute konzipiert, die richtige Portion für einen durchschnittlichen Haushalt.

 

Rote Puten, Foto wsb
Rote Puten, Foto wsb

 

 

Die meisten Farbenschläge finden wir bei den leichten Puten. Ihre Bedürfnisse an Platz und Haltung sind einfacher und deshalb gut zu erfüllen. Sie werden deshalb auch als Landputen bezeichnet. Ihre Züchter hatten sicher auch immer besondere Freude am bunten Farbenspiel und so finden wir hier neben den Cröllwitzern noch die Farbenschläge Rot, Gelb, Kupfer, Blau und Narragansett.

Die Gelben im Schnee, Foto wsb
Die Gelben im Schnee, Foto wsb

Die Roten, die Gelben und die Kupferfarbigen 

unterscheiden sich nur in Nuancen. Für den Laien kaum zu erkennen, erschließen sich die feinen Farbabstufungen oftmals nur dem Blick des erfahrenen Fachmanns.

Die jüngste Farbvariante in der deutschen Farbschlagpalette sind die narragansettfarbigen Puten. Sie wirken wie aufgehellte Broncefarbige, sind aber nur gut halb so schwer wie diese.

Blaue Puten
Blaue Puten

 

 

Puten haben sich

in ihrer Jahrhunderte andauernden Haustiergeschichte nur unwesentlich gegenüber ihrer Urform, den wilden Truthühnern, verändert. Auch in ihrem Verhalten sind die Anlagen und Eigenschaften ihrer Vorfahren noch weitgehend vorhanden.

 

 

Puten brüten sehr gut, und führen sehr fürsorglich ihre Küken. Der Hahn ist da voll dabei und gelegentlich brütet er sogar die Eier aus. Diese guten Bruteigenschaften wurden früher, in der Vor-Brutapparate-Zeit genutzt und den zuverlässigen Puten alle möglichen Geflügeleier anvertraut. Die anschließend sehr aufmerksam geführten Küken gaben oft ein sehr buntes Bild ab.

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Am Ende dieser Betrachtungen können wir festhalten, dass die verschiedenen Unterarten der Puten in der Größe sehr variieren, und sie sind im Laufe ihrer Hausgeflügelgeschichte sehr viel bunter geworden. Die hier vorgestellten, im deutschen Strandard anerkannten Farbschläge, sind nur ein Ausschnitt der auf viele Länder verteilten breiten Farbpalette dieser imposanten Geflügelart.

W. Schr. 

 

Die letzte Kreation:

Narragansett Puten, Foto wsb

 

 

 

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23.08. Lebensmittelskandal

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13.08. Leidenschaft (2)

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05.08. Leidenschaft rotgeherzte Brünner (1)  

26.07. Rotgeherzte Brünner (2)

22.07. Rotgeherzte Brünner (1)

13.07. Dick Hamers Federvieh

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06.07. Bild Juli

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20.06. Dick Hamers Federvieh

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04.03. Bild März