Gutachten zur Auslegung von Paragraf 11b des Tierschutzgesetzes

Erstelldatum:

26.10.05

Letzte Aktualisierung:

26.10.05

 

 

 

1.3 Begriffe und Definitionen

1.3.1 Qualzüchtung      

 

Der Tatbestand des § 11b des Tierschutzgesetzes ist erfüllt, wenn bei Wirbeltieren die durch Zucht geförderten oder die geduldeten Merkmalsausprägungen (Form-, Farb-, Leistungs- und Verhaltensmerkmale) zu Minderleistungen bezüglich Selbstaufbau, Selbsterhaltung und Fortpflanzung führen und sich in züchtungsbedingten morphologischen und / oder physiologischen Veränderungen oder Verhaltensstörungen äußern, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind. (Vergleiche Bedarfsdeckungs- und Schadensvermeidungskonzept, DVG-Fachgruppe Verhaltensforschung, Gießen: Verlag DVG 1987).

 

 

1.3.4 Züchten / Züchter

 

Der Begriff (Tier-)Zucht ist weder im Tierzucht- noch im Tierschutzgesetz definiert. Er wird mit unterschiedlichem Bedeutungsgehalt verwendet. Unter Züchten im Sinne von § 11b versteht man die geplante Verpaarung von Tieren. Dabei kann es vorsätzlich oder fahrlässig zu einem Verstoß gegen § 11b kommen. 7

Züchter sind natürliche Personen (Halter und/oder Besitzer der Zuchttiere). Sie tragen Verantwor-tung für das Zuchtresultat. Verbände, Vereine etc. sind im Sinne des § 11b mitverantwortlich, so-fern sie Zuchtziele festlegen und Zuchttiere bewerten.

 

2.2.2 Haustaube (Columba livia f. dom.)

 

ab Seite 61 befasst sich das Gutachten mit Rassegeflügel!

 

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Quelle: Homepage, BMELV, 19.07.2012