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Arbeitsgemeinschaft

 

Tierschutz - RASSEGEFLÜGEL 

 

    Eine Bewegung, gegründet im Juli 2012 zur kritischen

   Begleitung der Tierschutznovelle 2012/2013.

        

    Aufgabe: Verbesserung des Ansehens unseres Hausgeflügels in der Öffentlichkeit durch Darstellung einer art- und naturgemäßen Zucht und Haltung.

 

    Ziel: Förderung des Erhaltungsgedankens der Vielfalt unserer seit Generationen gepflegten Hausgeflügelrassen.

 

    Zusammenarbeit mit dem BDRG, den Verbänden, Einrichtungen, Fachzeitungen und Magazinen.

 

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Wir haben seit 11. Mai 2016

 

eine offene Facebook Gruppe:

 

Arge-Tierschutz-Rassegeflügel

 

aktueller Mitgliederstand (04. 05.): 736 – drei Administratoren

 

 

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 Das Bild des Monats Mai

Endlich wieder draußen!

Foto: Dick Hamer

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Import  -  Export

 

Globalisierung

 

 

H5N8

 

Möglicherweise können Sie solche Überschriften nicht mehr lesen. Stattdessen bevorzugen Sie ein gutes Buch und lassen den Jahresanfang geruhsam angehen. Vielleicht nehmen Sie diese Zeit aber auch um für sich die Gedanken zu sortieren, was da alles um den Vorgang unter der Bezeichnung H5N8 abgeht.

 

Hühner, Puten, Enten und Gänse werden industriell produziert, ähnlich wie bei einer Schraubenfertigung nach den Kriterien zur Gewinnmaximierung. Und zwar in solch großen Mengen wie diese in unserem Land nicht gebraucht werden. Die Kostenoptimierung erfolgt im Detail in der Größenordnung von Cent und nicht etwa in Euro. Dieses erfordert die Zerlegung in einzelne Schritte, um im Prozess die günstigsten Gestehungskosten aneinander reihen zu können. Und schon sind wir bei der Globalisierung. Sojamehl kommt aus Süd-Amerika, die Küken aus Asien und umgekehrt, gemästet wird in Deutschland, verbraucht wird in Deutschland und Anderswo, schließlich werden die Reste, die bei uns nicht zum Verzehr vorgesehen sind, in sogenannten Koppelgeschäften nach Afrika geschippert.

 

Ist das nicht eine verrückte Welt?  Übrigens die Reeder haben auch keine Freude mehr an diesem Geschehen und können sich nur dadurch helfen, indem sie sich zu größeren Bündnissen zusammenschließen, um den Wettbewerb zu bestehen.

 

Trotzdem gibt es nur wenige Gründe, um die Globalisierung pauschal zu verteufeln. Jedoch bedarf es da einer Differenzierung, denn es gibt eben auch Verlierer in diesem System. Sie mögen es als abgedroschen ansehen – es sind als erstes die Tiere in der Natur, dann die Haustiere mit deren kleinteiligen und historisch bewährte Haltung, durch die das ganze Volk ernährt wurde. Vielleicht mit einem geringeren Fleischverbrauch pro Kopf, was eben auch etwas Wünschenswertes ist. Nur wir laufen Gefahr, dass die Tierhaltungen im Kleinen immer weniger werden, und wenn es so weiter ginge, dann sind sie nur noch im Fotoalbum anzuschauen. Soweit wird es nicht kommen, weil ambitionierte Züchterinnen und Züchter dieses verhindern. Emotional vorgetragenen Todesanzeigen zum Verlust des Rassegeflügels sind verfrüht, jedenfalls nicht zeitgemäß.  

 

Es besteht Einigkit darüber, dass die weitere Verbreitung von H5N8 vermieden werden muss. Es rechtfertigt jedoch Unterschiede im Abwehrverhalten. Eine Maßnahme die für 30 oder 40 Betriebe mit vielen Tausend Tieren in einem Umkreis von wenigen Kilometern gerechtfertigt scheint, wird heute vorbehaltlos auf das ganze Land übertragen.

 

Frage: Ist es so schwer gewichtet und wird überlegt vorgegangen?

Weil eine Reiherente am Bodensee gefunden wurde, müssen alle Ställe in Bayern landesweit  geschlossen bleiben. Es ist auch wenig wahrscheinlich, dass eine Möwe von  Norddeutschland sich in einen Garten, einige 100 Kilometer entfernt, verirrt.

 

Frage: Ist die Austragung der Gülle, besonders in Gebieten mit einer starken Konzentration der Geflügelindustrie ausreichend abgesichert?

Natürlich kann das zu noch größeren behördlichen Auflagen führen (welch ein Graus). Jeder kleine Handwerksbetrieb, der die Auflagen nicht erfüllt, wird dicht gemacht. Der Hinweis, dass dadurch die Wettbewerbsfähigkeit verloren geht, gibt eher einen deutlichen Hinweis auf die ruinöse Dumpingkonkurrenz in der Geflügelindustrie.   

 

Frage: Ist es seitens der Regierung so gewollt, dass nur ein Institut bestimmend in der Angelegenheit tätig sein soll?

Von der Bevölkerung sicher nicht. Hilfreich wäre eine konkurrierende Alternative.

 

Zwischenzeitlich werden große Verbände wie der NABU aktiv und bringen begründete Zweifel zur Übertragung des Virus durch die Wildvögel in die Öffentlichkeit. Es lohnt sich darüber nachzudenken, ob nicht die Nachhaltigkeit dadurch gefördert wird, wenn Waren lokal dort erzeugt, wo diese gebraucht werden.

 

Die Redakteurin Heike Stüben ist mächtig aktiv!
http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Expertenanalyse-Haben-Tierlaster-die-Vogelgrippe-hergebracht

 

Ich  wünsche Ihnen einen beherzten Start ins NEUE  JAHR 2017

 

Beste Grüße

Manfred Bartl 

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Vorschau:

23.05. Hühnerauslauf

 

20.05. Jakob Relovsky

15.05. Manfred Loick - Viren (3)

11.05. Manfred Loick - Viren (2)

08.05. Manfred Loick - Viren (1)

04.05. Bild Monat Mai

30.04. Schlachten gehört dazu 

27.04. Krähen, ein Problem?

22.04. Lietzow - Kleiber

09.04. Alternative Fakten

           (Teil II)

06.04. Bild Monat April

04.04. Alternative Fakten (Teil I)

25.03. Safran - ein Farbgen aus Indien (Teil V)

19.03. H5N8 Vogelkundler 

18.03. Wir sind nicht allein

15.03. Neu im Sprecherteam

          Udo Ahrens

14.03. Prof. B. Grzimek (Teil II)

12.03. Prof. B. Grzimek (Teil I)

09.03. Safran - ein Farbgen aus
           Indien (Teil IV)

06.03. BDRG informiert

04.03. Bild März