Internetseite

 

Arbeitsgemeinschaft

 

Tierschutz - RASSEGEFLÜGEL 

 

    Eine Bewegung, gegründet im Juli 2012 zur kritischen

   Begleitung der Tierschutznovelle 2012/2013.

        

    Aufgabe: Verbesserung des Ansehens unseres Hausgeflügels in der Öffentlichkeit durch Darstellung einer art- und naturgemäßen Zucht und Haltung.

 

    Ziel: Förderung des Erhaltungsgedankens der Vielfalt unserer seit Generationen gepflegten Hausgeflügelrassen.

 

    Zusammenarbeit mit dem BDRG, den Verbänden, Einrichtungen, Fachzeitungen und Magazinen.

 

 

___________________________________________________________________________________


Wegweiser:

 

In der Kopfzeile finden Sie die Themenbereiche,

 

jeweils rechts die Untertitel.

 

Suchen Sie aktuelle Beiträge, gehen Sie in die lange, blaue

 

Spalte rechts.

 

Viel Vergnügen beim Blättern!

 

 

 

 Das Bild des Monats Juni

Früh übt sich ...

Foto: Manfred Schwarz

 

DAS KLEINE HAUSHUHN

 

Zwerghühner, hier Chabo, suchen die Nähe zu den Menschen, Foto: Chabo-Archiv
Zwerghühner, hier Chabo, suchen die Nähe zu den Menschen, Foto: Chabo-Archiv
Zuchtfreund Schäfer mit seinen Sebright silber, Foto: Günter Stach
Zuchtfreund Schäfer mit seinen Sebright silber, Foto: Günter Stach

 

Viele Menschen haben den Wunsch nach einer kleinen, privaten Tierhaltung. Behördliche Vorschriften und einfach auch Befindlichkeiten von privaten Personen erschweren dies doch teils ganz erheblich. Trotzdem glauben wir an die Freiheit, Dinge zu verwirklichen, die wir gerne tun – eine vermeintliche Freiheit? William Blake schrieb: Ein Rotkehlchen im Käfig erzürnt den Himmel. Es wird zwar nicht von einer Katze gefressen, hat auch reichlich Futter und wird nicht gegen ein Fenster stoßen. Aber es kann nicht fliegen, wohin es möchte.  

 

 

Industrielle Tierhaltung und

Liebhaberbestände werden von den Behörden in einen Topf geworfen, mit gleichen Vorschriften belegt. Dies löst Unzufriedenheit aus, weil einfach Unangemessenes verlangt wird. Die Bürger selbst fühlen sich oft in ihrer Tierhaltung durch Vorschriften der Regierungen unnötig gegängelt und werden mit Erlassen überzogen, wie sie für die Agrarwirtschaft gelten.  Ohrmarken, Barcode, Nummern, Sortieren, Verzeichnen und nicht zu vergessen das Keulen. Dies alles zu unserem Schutz? Das war es dann auch – eben nicht!

Zwerg-Plymouthh-Rocks bei Wilfried Detering, Foto: M.v. Lüttwitz
Zwerg-Plymouthh-Rocks bei Wilfried Detering, Foto: M.v. Lüttwitz

 

Das zunehmende Bewusstsein zu ökologischer Tierhaltung und der damit verbundenen Möglichkeit zur Gewinnung gesunder Nahrungsmittel, sollte uns helfen, sich von Kontroll- und Ordnungsvorgängen aus der Vergangenheit zu lösen und tunlichst neue Wege zu beschreiten und das in die Zukunft weisende adäquat neu zu bestimmen. Dies ist kein Wunsch-konzert, sondern es bestehen heute schon ausreichend begründete Zwänge, die durch die Gesundheits-gefährdung durch die mit Antibiotika verseuchten Nahrungsmittel der Massentierhaltung begründbar sind. Es wäre zu kurz gesprungen, wenn wir nicht gleichzeitig die vermuteten Gepflogenheiten der nächsten zwei Generationen gedanklich mit einbeziehen. 

Klein und unkonventionell: Seramas, F: Patrik Boetzel
Klein und unkonventionell: Seramas, F: Patrik Boetzel

 

Die jungen Menschen wollen Freizeit und Entspannung und dabei trotzdem einen erkennbaren Nutzen generieren. Wir müssen herausfinden, wie die Haltungsformen vielseitig akzeptabel und am besten zusammen mit Pflanzenkombinationen attraktiv sein können. Der Vorteil wird bei kleinen Zuchtgruppen, vielleicht nach heutigen Vorstellungen, etwas chaotisch wirkenden Haltungsformen liegen. Es ist ein Trend zu natürlichen Pflanzenkombinationen in den Gärten erkennbar. Der Zeitgeist könnte zwei Entwicklungen, die der Tierhaltung und die der Gartengestaltung, miteinander verbinden. Zugegeben es braucht etwas Mut dazu. Es gibt sie gar nicht so selten, die jungen Menschen, die nach einer neuen Verbindung von Natur und Echtheit suchen. Es könnte der erträumte Ort werden, der die Vorstellungen eines ureigenen „Asyl“ in sich trägt und ein Zufluchtsort der eigenen Seele sein kann. Darin liegt die wahrnehmbare Zuversicht.

Früh übt sich ... Foto: Schreiber
Früh übt sich ... Foto: Schreiber

 

 

Ganz anders ist die Sachlage bei den Kindern. Nur noch wenige Menschen arbeiten mit der Erde und Tieren im privaten Umfeld. Dadurch ist die Weitergabe der Erfahrungen unter-brochen. Folglich können Kinder nur selten erleben, wie aus der Pflege von Tieren und Pflanzen Zufriedenheit wächst. Erziehung ist auch Hoffnung und dahinter steckt meist eine Vision. Wir vermitteln ihnen Wissen und prägen ihre Gewohnheiten. Jedenfalls so viele, dass sie in ihrer späteren Entwicklung selbst hinterfragen können, ob sie sich mit Ähnlichem befassen wollen.

Mit den Zwergen vertraut: Antonia und Carlotte, Foto: Chabo Archiv
Mit den Zwergen vertraut: Antonia und Carlotte, Foto: Chabo Archiv

 

Häufig ist es gerade bei Kindern ein großer Wunsch, Tiere ihr eigen nennen zu dürfen. Dabei geht es nicht um besondere Leistungen oder Schönheitsideale. Es genügt schon ein Tier streicheln zu können. Pferd, Esel oder andere große Tiere scheiden meist aus. Dennoch sind gerade Familien bemüht etwas Passendes zu finden, das ihre Mög-lichkeiten nicht über-fordert. Es ist etwas Magie damit verbunden, wenn ein Kind das Tier an sich schmiegt. Es scheint die ganze Welt zu vergessen. Ob Groß oder Klein, ob Jung oder Alt, du kannst dem Tier alles erzählen. Es hört dir zu und nimmt dich so, wie du bist. Es kann sich zu einer tiergestützten Therapie entwickeln. Mehr unbewusst führt der tägliche Umgang mit den Tieren zu einer Art Meditation. Spannend und vielleicht auch lustig ist es, welche Funktionen einzelne Tiere dabei einnehmen. Manche sondern sich ab und erwarten, wie jeden Tag, eine besondere Gabe, die man selber natürlich nicht vergisst. Gerade bei Kindern entstehen so ganz besondere Beziehungen, die zuweilen bis ins hohe Alter in Erinnerung bleiben.

Antwerpener Bartzwerg, Foto: Dick Hamer
Antwerpener Bartzwerg, Foto: Dick Hamer

 

 

Es gibt also viele gute Gründe für die Haltung kleiner Hühner in unseren Hausgärten. Und je nach den räumlichen und zeitlichen Möglichkeiten gelten diese guten Argumente natürlich für alle Geflügelarten. Die Menschen und ihr Federvieh, das ist eine lange Geschichte, und wir sollten immer Möglichkeiten suchen, diese gewachsene Beziehung auch in Zukunft wieder verstärkt aufrecht zu erhalten.   

 

Manfred Bartl

 

 

Quelle: Chabo Rundblick – 2016-1

 

Die Bilder des Jahres 2016

 

anklicken!

 

 Januar                                             Februar                             März                                       April

 

Mai                                            Juni                                          Juli                               August

 

September                         Oktober                                November                             Dezember

 

 

Weitere Rubriken, siehe:  Wer ist dabei (Sprecherteam und Teilnehmerkreise)

                                           Werbung (auch Material zum herunterladen)

                                         Veranstaltungskalender (offen für alle Vereine, Sv und Verbände)  

                                         Impressum

 

Kontaktaufnahme:

Service-downloads anklicken!

 

Wo findet man was Neues?

Die Beiträge sind mit den betreffenden Seiten der Homepage verlinkt! Nur anklicken!

 

Vorschau:

 

 

24.06. Über den Tellerrand

21.06. Hühnerstall selbst gebaut

18.06. Lietzows Zwergsäger

15.06. Rheinland-Pfalz-Tag

12.06. Eichbühler

09-06. Gut gemeint ...

07.06. Legewachteln (2)

05.06. Legewachteln (1)

03.06. schöen Chabo

01.06. Bild Monat Juni

30.05. Wild- und Hausgeflügel

28.05. Rosenrots Schwester

26.05. Legewachteln

24.05. Lietzows Eiderenten (2)l

22.05. Der Stellerkröpfer (4)

20.05. Der Stellerkröpfer (3)

18.05. Der Stellerkröpfer (2)

16.05. Der Stellerkröpfer (1)

14.05. Jahrbuch Orpington

12.05. Lietzows Rohrweihen

10.05. Unsere Vorwerkhühner

08.04. Hahnenkampf

06.05. Bild Monat Mai

04.05. Grünfutter (3)

02.05. Grünfutter (2) 

30.04. Grünfutter (1)

28.04. H. Demlers Orpington

26.04. rote Zwerg-Cochin (3)

24.04. Georg Welkers Mechelner

22.04. rote Zwerg-Cochin (2)

20.04. Schöne Preise in

           Stadtroda 

18.04. rote Zwerg-Cochin

16.04. Hühnerstallbau

14.04. Lietzows Zaunkönige

12.04. E. Zurths Tümmler (7)

10.04. Helmut Demlers Schwäne

08.04. Ostermarkt 

06. 04. Editorial neu

04.04. E.Zurths Tümmler (6)

02.04. Bild April 

01.04. Wächtertauben

31.03. Franzosen Journal

29.03. Züchtertreff Nürnberg

28.03. Rheinland-Pfalz-Tag

27.03. Fuchs und Gans

25.03. Warum Ostereier?

24.03. Ostergrüße

22.03. Ostern in anderen         Ländern

20.03. Schöne Ostereier (2)

17.03. Osterappell

14.03. E.Zurths Tümmler (5)

12.03. Niederwinkling

11.03. Das Redaktionsteam

09.03. Schöne Ostereier

07.03. E.Zurths Tümmler (4) 

05.03. E. Zurths Tümmler (3)

03.03. Bild März

01.03. E. Zurths Tümmler (2)

27.02. Einladung Kükenschau

25.02. E. Zurths Tümmler (1)

23.02. Geflügel-Carpaccio

21.02. Hausentensteckbrief (2)

19.02. Hausentensteckbrief (1)

17.02. Die Schleiereule

15.02. HSS Zwerg-Cochin

13.02. kommunale Entenhaltung

11.02. Neu:       Veranstaltungskalender

11.02. Entenbuch

09.02. Lietzows Waldohreule

06.02. Schellenten

04.02. Grüne Antibiotika (3)

02.02. Bild Februar