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Arbeitsgemeinschaft

 

Tierschutz - RASSEGEFLÜGEL 

 

    Eine Bewegung, gegründet im Juli 2012 zur kritischen

   Begleitung der Tierschutznovelle 2012/2013.

        

    Aufgabe: Verbesserung des Ansehens unseres Hausgeflügels in der Öffentlichkeit durch Darstellung einer art- und naturgemäßen Zucht und Haltung.

 

    Ziel: Förderung des Erhaltungsgedankens der Vielfalt unserer seit Generationen gepflegten Hausgeflügelrassen.

 

    Zusammenarbeit mit dem BDRG, den Verbänden, Einrichtungen, Fachzeitungen und Magazinen.

 

 

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 Das Bild des Monats Juli

"Kampf"- Gefährten

Foto: Manfred Schwarz

 

Gedanken zur Taubenzucht

 

 

Wenn ich hier über die Zucht der Französischen Kröpfer schreibe, dann weil ich sie züchte und so ihre Gewohnheiten kenne. Andere werden mit ähnlichen Kröpfern vielleicht dieselben Erfahrungen gemacht haben, für alle Rassen gilt das sowieso nicht.

 

                             Französische Kröpfer, hier Jacobins, genießen die Frühlings-Sonnenstrahlen.

 

Weiße Franzosen-Täubin von Christoph Taubert
Weiße Franzosen-Täubin von Christoph Taubert

 

Freude mit

Französischen Kröpfern

 

 

Seit ich mich mit diesen imposanten Kröpfern näher beschäftige, und das sind nun auch schon wieder zwölf Jahre, fasziniert mich ihr besonderes Wesen. Sie sind ruhig, ausgeglichen und doch auch unglaublich temperamentvoll und immer in Bewegung. Sie zu beobachten macht richtig Spaß. Meinem „schlechten Gangwerk“ geschuldet habe ich zwei bequeme Sessel aufgestellt, einen in der großen Voliere und einen bei den Freifliegern im Garten. Es gibt nichts Schöneres, als da immer mal eine halbe Stunde zu sitzen und dem Treiben der „Franzosen“ zuzusehen. „Die Zeit möchte ich mal haben“, wird mancher sagen, ich bin Rentner und Nachtmensch, und ich habe sie. 

Im Winter robust, im Frühjahr fit!
Im Winter robust, im Frühjahr fit!

 

Das Liebesleben unserer Tauben ist ja immer schön anzusehen, bei meinen Großen aber doch etwas umständlich; vor allem in der Voliere. Da stehen sie zusammen, schnäbeln und werden zusehends erregter. Was bei den Kröpfern aber bedeutet, dass auch der Kropf immer größer wird. Dazu noch die langen Beine, … das dauert. Wenn´s nun fast so weit ist, stehen bestimmt schon zwei neidische Nachbarn da, die meinem vor Liebe erregtem Täuber sein Glück nicht gönnen.

 

Nach einigen Fehlversuchen hat die Täubin nun auch keine Lust mehr – wer will sich da schon zuschauen lassen – und der erhoffte Paarungsakt ist erst mal aufgeschoben.  Passiert das während der für die Befruchtung wichtigen Tage öfter, sehen wir das Ergebnis spätestens beim Durchleuchten der Eier.

 

 Ganz anders ist es bei den Freifliegern. Sie ziehen sich in eine ruhige Ecke auf dem Dach oder im Garten zurück, und später sind die Eier auch fast immer befruchtet. Sollte es ein Täuber jetzt immer noch nicht schaffen, brauchen wir den unbefruchteten Eiern auch nicht nachtrauern. Die Natur braucht seine Gene nicht – und wir auch nicht. Unsere Zucht lebt von temperamentvollen Draufgängern und nicht von sensiblen Langweilern, egal wie hoch prämiert sie sind. Die Fehler machen immer wir, dürften sich die Tauben frei verpaaren, würde so ein „Sensibilo“ sowieso keine abbekommen. 

Passt das Nest, macht das Brüten Spaß.
Passt das Nest, macht das Brüten Spaß.

 

Und da sind wir auch schon beim Brutgeschäft. Und auch da liegt das Problem meist ungewollt beim Züchter, besser gesagt beim Ausstellungszüchter.  

 

Die frühen  Schauen fest im Fokus (wann wird dieser Unfug einmal aufhören?), sollen natürlich so bald wie möglich eine Reihe Jungtiere auf der Stange sitzen. Nun paaren sich unsere großen Kröpfer bei warmem Weihnachtswetter schon mal, sie legen auch, aber da ist noch nicht der richtige Dampf dahinter. An kälteren Tagen, die in dieser Zeit natürlich nicht ausbleiben, nimmt die Brutlust schnell wieder ab. So schleppt sich das oft durch das halbe Frühjahr. Kaum ist der Mai in Sicht, ändert sich das schlagartig. Die „Franzosen“ bauen schöne Nester und brüten bald solide und fest auf befruchteten Eiern. So geht es im Mai, im Juni, im Juli, im August, bis in den September hinein. Mit fortschreitender Mauser hört die Brutlust dann ganz von alleine auf.       

 

Jungtiere proper heranwachsen zu sehen, ist doch das schönste für einen Züchter. Also gönne ich mir und meinen Tauben das Vergnügen der Sommerbrut. Für die frühen Schauen werden diese Jungtiere natürlich nicht mehr fertig. Aber müssen sie das denn? Viele Züchter beklagen die frühen Ausstellungen, aber es ändert sich nichts. Dabei verschieben und erleichtern sich die Winter z. Zt. ja auch, so dass Schauen von Dezember bis Februar durchaus möglich sind. Für einen von der Natur vorgegebenen Zuchtbeginn reicht dann immer noch die Vorbereitungszeit.  Wir müssten das nur wollen.

Gelbgeherzte Täubin von Berthold Popp
Gelbgeherzte Täubin von Berthold Popp

 

Bei den großen Rassen sollten auch die Alttiere etwas mehr in den Focus rücken. Es ist immer etwas verpönt, wenn ein Zuchtfreund zu viele Alttiere ausstellt. Warum eigentlich? Gerade bei den Kröpfern, egal ob groß oder klein, zeigt sich erst im zweiten Jahr, was der Vogel wirklich wert ist. Bei Jungtauben wissen wir nicht, wie sie im nächsten Jahr aussehen werden, da sind viele Blender darunter. Kann aber ein Altvogel im zweiten oder dritten. Jahr noch immer mit den Jungen mithalten, hat sich dazu noch in der Zucht bewährt, dann ist das doch das wertvollere und, wie ich meine, preiswürdigere Tier.

 

 

So gesehen, brauchen wir also die Sommerjungen nicht verteufeln, für einen vernünftigen Zuchtbeginn werden sie allemal fertig, und wenn wir sie dann in der kommenden Schausaison präsentieren, wissen wir wenigstens, was wir an ihnen haben.

 

Es ist Juli und ein sonniger Tag, jetzt werde ich rausgehen und schau´n, ob und wie viel meine Nestlinge seit gestern zugelegt haben.

 

Wolfgang Schreiber

 

 

 

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